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Lexus GS: Wenn Sie eine Reifenpanne
haben (Fahrzeuge mit
Reserverad) - Vorgehen im Notfall - Wenn Störungen auftreten - Lexus GS200t Betriebsanleitung

Lexus GS: Wenn Sie eine Reifenpanne haben (Fahrzeuge mit Reserverad)

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Ihr Fahrzeug ist mit einem Reserverad ausgestattet. Das Rad mit dem platten Reifen kann durch das Reserverad ersetzt werden.

WARNUNG

■Wenn Sie eine Reifenpanne haben

Setzen Sie bei einer Reifenpanne die Fahrt nicht fort.

Selbst das Fahren einer kurzen Strecke mit einem platten Reifen kann zu irreparablen Schäden an Reifen und Felge führen und einen Unfall zur Folge haben.

Vor dem Aufbocken des Fahrzeugs

  • Stellen Sie das Fahrzeug auf festem, ebenem Untergrund ab.
  • Betätigen Sie die Feststellbremse.
  • Schalten Sie den Schalt-/Wählhebel auf "P".
  • Schalten Sie den Motor aus.
  • Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.

Aufbewahrungsort von Reserverad, Wagenheber und Werkzeugen

Typ A (GS350/GS200t mit Notrad)

Typ A (GS350/GS200t mit Notrad)

  1. Wagenheberkurbel
  2. Freigabewerkzeug für die Feststellbremse
  3. Schraubendreher
  4. Notabschleppöse
  5. Radmutternschlüssel
  6. Reserverad
  7. Wagenheber

Typ B (GS350/GS200t mit normalem Reserverad)

Typ B (GS350/GS200t mit normalem Reserverad)

  1. Wagenheberkurbel
  2. Freigabewerkzeug für die Feststellbremse
  3. Schraubendreher
  4. Notabschleppöse
  5. Radmutternschlüssel
  6. Wagenheber
  7. Reserverad

Typ C (GS F)

Typ C (GS F)

  1. Freigabewerkzeug für die Feststellbremse
  2. Schraubendreher
  3. Notabschleppöse
  4. Radmutternschlüssel
  5. Reserverad
  6. Werkzeugtasche
  7. Wagenheber
  8. Wagenheberkurbel

WARNUNG

■ Verwenden des Wagenhebers

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln.

Bei einer unsachgemäßen Verwendung des Wagenhebers kann das Fahrzeug plötzlich vom Wagenheber fallen, was tödliche oder schwere Verletzungen zur Folge haben kann.

  • Verwenden Sie den Wagenheber ausschließlich zum Wechseln von Rädern oder zum Aufziehen und Entfernen von Schneeketten.
  • Verwenden Sie zum Wechseln eines Rads mit einem platten Reifen nur den mit diesem Fahrzeug gelieferten Wagenheber.

    Verwenden Sie ihn nicht an anderen Fahrzeugen und verwenden Sie keine anderen Wagenheber zum Wechseln von Rädern an diesem Fahrzeug.

  • Setzen Sie den Wagenheber korrekt an dem dafür vorgesehenen Ansatzpunkt an.
  • Kriechen Sie niemals ganz oder teilweise unter ein Fahrzeug, das nur vom Wagenheber abgestützt wird.
  • Starten Sie den Motor nicht bzw. fahren Sie nicht, während das Fahrzeug vom Wagenheber abgestützt wird.
  • Heben Sie das Fahrzeug keinesfalls an, während sich jemand darin befindet.
  • Legen Sie beim Anheben keinen Gegenstand auf oder unter den Wagenheber.
  • Heben Sie das Fahrzeug nicht höher an als zum Radwechseln erforderlich.
  • Verwenden Sie Untersetzböcke, wenn es notwendig ist, unter das Fahrzeug zu kriechen.
  • Vergewissern Sie sich vor dem Absenken des Fahrzeugs, dass sich niemand in der Nähe des Fahrzeugs befindet. Falls sich Personen in der Nähe aufhalten, warnen Sie diese, bevor Sie das Fahrzeug absenken.

Herausnehmen des Wagenhebers und der Wagenheberkurbel

  1. Entfernen Sie die mittlere Gepäckmatte.
  2. Entfernen Sie den Abstandhalter und nehmen Sie die Wagenheberkurbel heraus.

Typ A

Typ A

Typ B

Typ B

Typ C

Typ C

  1. Nehmen Sie den Wagenheber heraus.
  1. Festziehen
  2. Lösen

Typ A und C

Typ A und C

Typ B

Typ B

Herausnehmen des Reserverads

Typ A

  1. Entfernen Sie die mittlere Gepäckmatte.
  2. Lösen Sie die mittige Befestigungsvorrichtung, mit der das Reserverad gesichert ist.

Typ A

Typ B

  1. Entfernen Sie die mittlere Gepäckmatte.
  2. Entfernen Sie die Abstandhalter.

Typ B

  1. Lösen Sie die mittige Befestigungsvorrichtung, mit der das Reserverad gesichert ist.

Typ B

Typ C

  1. Entfernen Sie die mittlere Gepäckmatte.
  2. Entfernen Sie die Abstandhalter.

Typ C

  1. Lösen Sie die mittige Befestigungsvorrichtung, mit der das Reserverad gesichert ist.

Typ C

WARNUNG

■ Beim Verstauen des Reserverads

Achten Sie darauf, sich nicht die Finger oder andere Körperteile zwischen Reserverad und Karosserie einzuklemmen.

Radwechsel bei einer Reifenpanne

1. Blockieren Sie die Räder mit Unterlegkeilen.

Radwechsel bei einer Reifenpanne

Radwechsel bei einer Reifenpanne

2. Lockern Sie die Radmuttern ein wenig (eine Umdrehung).

Radwechsel bei einer Reifenpanne

3. Drehen Sie den Bereich "A" des Wagenhebers von Hand, bis die Nut des Wagenhebers mit dem Ansatzpunkt in Kontakt ist.

Die Ansatzpunktmarkierungen befinden sich unter dem Türschweller. Sie verweisen auf die Ansatzpunkte für den Wagenheber.

Radwechsel bei einer Reifenpanne

4. Heben Sie das Fahrzeug an, bis sich das Rad ein wenig über dem Boden befindet.

Radwechsel bei einer Reifenpanne

5. Entfernen Sie alle Radmuttern und das Rad.

Achten Sie beim Ablegen des Rads auf dem Boden darauf, dass die Felgenaußenseite nach oben weist, um ein Zerkratzen der Felgenoberfläche zu verhindern.

Radwechsel bei einer Reifenpanne

6. Fahrzeuge mit normalem Reserverad: Entfernen Sie die Radzierkappe, indem Sie von der Rückseite dagegen drücken.

Radwechsel bei einer Reifenpanne

WARNUNG

■ Radwechsel bei einer Reifenpanne

  • Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln.

    Anderenfalls kann es zu schweren Verletzungen kommen:

  • Versuchen Sie nicht, die Radzierkappe mit den Händen zu entfernen. Gehen Sie beim Umgang mit der Radzierkappe vorsichtig vor, um unerwartete Verletzungen zu vermeiden.
  • Berühren Sie nicht die Felgen oder den Bereich um die Bremsen, direkt nachdem das Fahrzeug gefahren wurde.

    Nachdem das Fahrzeug gefahren wurde, sind die Felgen und der Bereich rund um die Bremsen extrem heiß. Wenn Sie diese Bereiche beim Radwechsel usw. mit den Händen, Füßen oder anderen Körperteilen berühren, besteht Verbrennungsgefahr.

  • Bei Nichtbeachtung dieser Vorsichtmaßregeln können sich die Radmuttern lockern und das Rad kann sich lösen, was tödliche oder schwere Verletzungen zur Folge haben könnte.
  • Verwenden Sie niemals Öl oder Fett an Radbolzen oder Radmuttern.

    Öl und Fett können dazu führen, dass die Radmuttern zu fest angezogen werden, wodurch es zu Schäden an Schrauben oder Felge kommen kann. Darüber hinaus können sich die Radmuttern durch Öl oder Fett lockern, wodurch das Rad abfallen und so einen schweren Unfall verursachen kann. Entfernen Sie jegliches Öl und Fett von Radschrauben und Radmuttern.

  • Lassen Sie die Radmuttern nach einem Radwechsel so schnell wie möglich mit einem Drehmomentschlüssel auf 103 N-m (10,5 kp-m) festziehen.
  • Bringen Sie keine stark beschädigte Radzierkappe an, da sich diese während der Fahrt vom Rad lösen kann.
  • Verwenden Sie beim Anbringen eines Rads nur die speziell für dieses Rad bestimmten Radmuttern.
  • Sollten Sie Risse oder Verformungen an den Schrauben, den Gewindegängen der Muttern oder den Schraubenlöchern der Felge feststellen, lassen Sie das Fahrzeug von einem Lexus-Vertragshändler bzw. einer Vertragswerkstatt oder einer anderen qualifizierten und entsprechend ausgerüsteten Fachwerkstatt überprüfen.

Montieren des Reserverads

1. Entfernen Sie Schmutz und Fremdkörper von der Kontaktfläche der Felge.

Wenn sich Fremdkörper auf der Kontaktfläche der Felge befinden, können sich die Radmuttern während der Fahrt lockern und das Rad kann sich lösen.

Montieren des Reserverads

2. Bringen Sie das Rad an und ziehen Sie alle Radmuttern von Hand locker und gleichmäßig an.

Wenn Sie ein Rad mit Leichtmetallfelge durch ein Rad mit Stahlfelge ersetzen, ziehen Sie die Radmuttern an, bis der abgeschrägte Bereich lockeren Kontakt mit der Aufnahme in der Felge hat.

Montieren des Reserverads

Wenn Sie ein Rad mit Leichtmetallfelge durch ein Rad mit Leichtmetallfelge ersetzen, ziehen Sie die Radmuttern an, bis die Unterlegscheiben Kontakt mit der Aufnahme in der Felge haben.

Montieren des Reserverads

3. Senken Sie das Fahrzeug ab.

Montieren des Reserverads

4. Ziehen Sie alle Radmuttern zweioder dreimal in der gezeigten Reihenfolge fest an.

Anzugsmoment: 103 N-m (10,5 kp-m)

Montieren des Reserverads

5. Fahrzeuge mit normalem Reserverad: Bringen Sie die Radzierkappe wieder an.

Montieren des Reserverads

6. Verstauen Sie den platten Reifen, den Wagenheber und alle Werkzeuge.

■ Das Reserverad (GS350/GS200t mit Notrad und GS F)

  • GS350/GS200t: Sie erkennen das Reserverad an der Kennzeichnung "TEMPORARY USE ONLY" an der Seitenwand des Reifens.
  • Verwenden Sie das Reserverad nur vorübergehend und nur in einem Notfall.
  • Denken Sie daran, den Reifendruck des Reserverads zu kontrollieren.

■ Bei Verwendung des Reserverads* (Fahrzeuge mit Reifendruckkontrollsystem)

Da das Reserverad nicht mit einem Ventil und Sender des Reifendruckkontrollsystems ausgestattet ist, wird ein niedriger Reifendruck des Reserverads nicht vom Reifendruckkontrollsystem angezeigt. Ferner erlischt die Reifendruck-Warnleuchte nicht, wenn Sie das Reserverad nach dem Aufleuchten der Leuchte montieren.

*: GS350/GS200t mit Notrad und GS F

■ Bei montiertem Reserverad (GS350/GS200t mit Notrad und GS F)

Das Fahrzeug liegt bei montiertem Reserverad möglicherweise tiefer als beim Fahren mit Standardrädern.

■ Bei einem platten Hinterreifen auf einer schnee- oder eisbedeckten Straße (nur Fahrzeuge mit Vorder- und Hinterreifen der gleichen Größe und Notrad)

Montieren Sie das Notrad an einem der Vorderräder des Fahrzeugs. Führen Sie die folgenden Schritte aus und ziehen Sie Schneeketten auf die Hinterreifen auf:

  1. Tauschen Sie ein Vorderrad gegen das Notrad aus.
  2. Ersetzen Sie das Hinterrad mit dem platten Reifen durch das von der Vorderachse entfernte Rad.
  3. Ziehen Sie Schneeketten auf die Hinterreifen auf.

WARNUNG

■ Bei Verwendung des Reserverads (GS350/GS200t mit Notrad und GS F)

  • Bedenken Sie, dass das vorhandene Reserverad speziell zur Verwendung an Ihrem Fahrzeug entwickelt wurde. Verwenden Sie das Reserverad daher nicht an einem anderen Fahrzeug.
  • Verwenden Sie niemals gleichzeitig mehr als ein Reserverad.
  • Ersetzen Sie das Reserverad so bald wie möglich durch ein Standardrad.
  • Vermeiden Sie plötzliches Beschleunigen, abrupte Lenkmanöver, plötzliches Bremsen und Schaltvorgänge, die eine plötzliche Motorbremswirkung hervorrufen.

■ Bei montiertem Reserverad (GS350/GS200t mit Notrad und GS F)

Es ist möglich, dass die Geschwindigkeit nicht richtig erfasst wird, und die folgenden Systeme arbeiten möglicherweise nicht korrekt:

  • ABS und Bremsassistent
  • VSC
  • TRC
  • Geschwindigkeitsregelung (falls vorhanden)
  • Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung (falls vorhanden)
  • Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung mit Abstandsregelung über den gesamten Geschwindigkeitsbereich (falls vorhanden)
  • PCS (Pre-Crash-Sicherheitssystem) (falls vorhanden)
  • EPS
  • AFS (Adaptives Scheinwerfersystem) (falls vorhanden)
  • Aktives Dämpfungssystem (falls vorhanden)
  • LDA (Spurwechselwarnung mit Steuerung der Lenkung) (falls vorhanden)
  • LKA (Spurhalteassistent) (falls vorhanden)
  • Reifendruckkontrollsystem (falls vorhanden)
  • VDIM
  • Lexus-Einparkhilfemonitor (falls vorhanden)
  • Lexus-Einparkhilfesensor (falls vorhanden)
  • Navigationssystem (falls vorhanden)

Ferner ist nicht nur das folgende System nur eingeschränkt einsatzbereit, auch die Bauteile des Antriebsstrangs können beeinträchtigt werden:

  • Allradantrieb

■ Geschwindigkeitsbegrenzung bei Verwendung des Reserverads (GS350/GS200t mit Notrad und GS F)

Fahren Sie mit einem montierten Reserverad nicht schneller als 80 km/h.

Das Reserverad ist nicht für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit geeignet. Eine Missachtung dieser Vorsichtsmaßregel kann einen Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen zur Folge haben.

■ Nach Verwendung von Werkzeugen und Wagenheber

Kontrollieren Sie vor der Weiterfahrt, ob die Werkzeuge und der Wagenheber an den dafür vorgesehenen Stellen sicher verstaut sind, um das Verletzungsrisiko bei einer Kollision oder plötzlichem Bremsen zu verringern.

HINWEIS

■ Seien Sie vorsichtig, wenn Sie mit einem montierten Reserverad über Unebenheiten fahren.

(GS350/GS200t mit Notrad und GS F)

Das Fahrzeug liegt bei montiertem Reserverad möglicherweise tiefer als beim Fahren mit Standardrädern. Seien Sie deshalb besonders beim Fahren auf unebener Fahrbahn vorsichtig.

■ Fahren mit Schneeketten und Reserverad (GS350/GS200t mit Notrad und GS F)

Ziehen Sie niemals Schneeketten auf das Reserverad auf.

Die Schneeketten können die Karosserie beschädigen und die Fahrleistung negativ beeinflussen.

■ Bei einem Radwechsel (Fahrzeuge mit Reifendruckkontrollsystem)

Zum Demontieren oder Montieren von Rädern, Reifen oder Ventilen und Sendern des Reifendruckkontrollsystems wenden Sie sich an einen Lexus-Vertragshändler bzw. eine Vertragswerkstatt oder an eine andere qualifizierte und entsprechend ausgerüstete Fachwerkstatt, da die Ventile und Sender des Reifendruckkontrollsystems bei unsachgemäßer Handhabung beschädigt werden können.

    Wenn eine Warnmeldung angezeigt wird

    Wenn Sie eine Reifenpanne haben (Fahrzeuge ohne Reserverad)

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